Die aktuelle NHL Saison (2016/17) ist die 100.; es handelt sich also um ein sehr schönes Jubiläum, welches vom Interesse an dieser Sportart zeugt. Am 9. April geht die reguläre Saison bereits zu Ende und am 12. April beginnen die Stanley-Cup Playoffs.

Derzeit sehr starke Teams sind die Canadiens de Montréal, die Ottawa Senators, die Pittsburgh Penguins und die Washington Capitals, für welche die Gewinnquoten aktuell sehr hoch stehen. Die Minnesota Wild und Chicago Blackhawks brauchen sich aber ebenso wenig zu verstecken wie die San Jose Sharks und die Edmonton Oilers.

Deutsche Eishockeyspieler sind ebenfalls in der NHL vertreten. Einer davon ist Leon Draisaitl. Der 21-jährige Kölner flitzt für das kanadische Team Edmonton Oilers über das Eis. Er spielt bereits seit 2014 in der NHL und für die deutsche Nationalmannschaft. Mit Dennis Seidenberg und Thomas Greiss sind gleich 2 Deutsche bei den New York Islanders vertreten. Seidenberg, der ursprünglich aus Villingen-Schweningen stammt, ist mit seinen 35 Jahren definitiv kein Rookie mehr, und Greiss, der aus Füssen im Allgäu kommt, hat mit seinen 31 Lenzen ebenfalls einige Eishockey- und Lebenserfahrung, auf welche er zurückblicken kann.

Die Washington Capitals sind zwar ein starkes Team und haben auch schon einige Division-, sowie Conference-Titel einheimsen können. Der Gewinn des Stanley Cups blieb ihnen aber bisher verwehrt. Ob es dieses Jahr klappt? Bei den Ottawa Senators sieht es sehr ähnlich aus (1 Conferencetitel, einige Divisiontitel, keinen Stanley Cup) und man merkt dem Team dieses Jahr den Hunger an.

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Auf eine etwas andere Geschichte können die Chicago Blackhawks zurückblicken. Die Mannschaft aus Windy City kann bereits 6 Stanley Cup Erfolge vorweisen, ist aber auch schon seit 1926 aktiv und gehört damit zu den älteren Teams der Liga. Ihr kanadischer Kapitän Jonathan Toews führte seine Mannen bereits 2015 zum Sieg der begehrten Trophäe; er weiß also, wie gut es sich anfühlt, die silberne Auszeichnung über den Kopf zu heben und in die Kameras zu lächeln.

Die Pittsburgh Penguins konnten ebenfalls schon einige Male den Stanley Cup zu ihren Gunsten entscheiden. Daran war der deutsche Tom Kühnhackl letztes Jahr beteiligt, als er in seiner 1. Saison mit den Pittsburgh Penguins direkt den Stanley Cup gewann. Kühnhackl ist damit der 3. deutsche Eishockeyspieler, welchem dieser Erfolg zuteilwurde. Er wechselte 2016 von den Wilkes-Barre/Scranton Penguins zu den Pinguinen nach Pittsburgh.

Der Stanley Cup an sich, also der eigentliche Pokal selber, kommt interessanterweise gar nicht aus den USA, sondern wird in Sheffield, einer Stadt in England, hergestellt. Außerdem werden auf der Trophäe auch Namen eingraviert und zwar die Namen der Spieler, welche bei mindestens 41 Vorrundenspielen auf dem Eis waren oder an einem Spiel in der Finalserie aktiv beteiligt waren. Eine schöne Auszeichnung für einen sehr dynamischen Sport.

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